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die meist
bekanntesten Spieltechniken des Basses
Der Fingeranschlag
Die gängigste Art, die Saiten mit den Fingern
zu zupfen, erfolgt mit Zeige. und Mittelfinger der rechten Hand. Der Daumen
stütz sich entweder auf dem Pick-Up ab oder er schwebt frei über den Saiten
und trägt so zur Dämpfung der nicht gespielten Saiten bei. Dabei sollte man
darauf achten, dass man abwechselnd mit Zeige-und Mittelfinger anschlägt (
alternate picking) Während man bei Aufwärtsbewegungen auch beim Saitenwechsel immer alternate picking spielen kann, hat man beim Saitenwechsel in der Abwärtsbewegung die Qual der Wahl. Entweder man bleibt beim alternate picking, oder man zieht den zuletztgenutzten Finger auf die nächst tiefere Saite durch. Letzteres ermöglicht in manchen Situationen ein höheres Tempo und kommt der Sweeping- bzw. Economy-Picking-Technik der Gitarristen nahe.
Der Plektrumanschlag
Das Plektrum erzeugt im Gegensatz zum Fingerspiel einen viel härteren Attack. das heißt aber nicht, dass dies unbedingt lauter sein muss. das Plektrum wird zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten, man kann die hand zu einer nicht fest zusammengedrückten faust formen. So wird nun die Saite gespielt. Mit der Plektrum-Technik kann man recht hohe Geschwindigkeiten erreichen bei einer immer noch guten Artikulation der Noten.
Die Slap-Technik Diese populäre Art des Bassspiels muss man zuerst einmal in 3 Phasen aufteilen. 1.Slapping (D) Die Saite wird mittels des Daumens angeschlagen. Er haut (slapt) von oben auf die Saite und federt dann zurück. Man sollte die Saite kurz vor dem letzten Bundstäbchen anschlagen. dabei wird die Saite im bereich des daumengelenkes getroffen. Nur so kann man aus allen Saiten einen guten Sound mit dem Daumen rausholen. 2.Popping (P) Die Saite wird mit dem Zeigefinger oder dem Mittelfinger angerissen. Dazu muss der Finger ein wenig unter der Saite greifen, die dann hochgezogen und wieder losgelassen wird und somit gegen den Hals schlägt. Bei einem bundierten Bass ist der Effekt natürlich viel größer, da die Saite gegen die Bundstäbchen schlägt und so ein metallisch, perkussiver Attack zustande kommt. man sollte diese Technik sowohl mit dem Zeigefinger als auch mit dem Mittelfinger trainieren, um aufeinanderfolgende Noten variabel spielen zu können. 3.Dead Notes (x) Genauso wie man Noten mit dem Daumen oder durch Anreißen mit den Fingern erzeugen kann, sollte man auch Dead Notes mit Daumen und Fingern spielen können. Gerade bei der Slaptechnik, bei der das perkussive Element im Vordergrund steht, sind die Dead Notes ein sehr wichtiger Bestandteil. Man kann auch mit der linken hand Dead Notes erzeugen. Hierbei werden die Dead Notes nicht durch Dämpfen der linken und Schlagen der rechten hand erzeugt, sondern allein durch Aufschlagen der linken hand gegen das Griffbrett.
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